Das Element Wasser ist die Basis für den Urlaub auf der Insel Belize, einem kleinen Staat, der an Mexiko, Guatemala grenzt und im Osten eine karibische Küstenlandschaft zu bieten hat, zudem das längste Korallenriff der Welt. Um dieses zu erkunden, samt den 175 Riffinseln vor Belize, stehen Yachten zum Chartern zur Verfügung, zum Reinschnuppern in den Segelsport oder für gestandene Segler. Auch Katamarane und Motorboote können gemietet werden, beispielsweise von Anglern, denn das Fischen ist eine Passion der auf Belize gefrönt wird von Einheimischen und Touristen gleichermaßen. Und das hat sich unter Urlaubern herumgesprochen.
Dank des tropischen Klimas und des 300 Meter langen Riffs ist die Fischvielfalt sehr groß, vom Barrakuda und Drückerfisch über Regenbogenmakrele und Zackenbarsch bis zum Tarpun, weiter draußen Thunfisch, Segelfisch, Bonito und Pompano, der sehr schwer zu fangen ist. Doch nicht nur im Meer, auch in den zahlreichen Flüssen der Insel und in den Flachwassergebieten finden Sportangler ihre Reviere. Eine Saison gibt es aufgrund des ganzjährig gleich bleibenden Klimas nicht; dennoch gibt es Hochzeiten zu denen nahezu alle Fischarten anzutreffen sind, wie vor der winterlichen, mehrtägigen Kaltfront und Mai bis Juli. Boote können zu jeder Jahreszeit gemietet werden, die Angelführer kennen die entsprechenden Fangbedingungen, auch für Glasbarsch, Cuberaschnapper und Judenfisch.
Der Tarpun beispielsweise wandert als Larve in die Staugewässer, als Jungfische ins Meer, und sind dann ganzjährig im Süßwasser zu finden.
Es gibt auch Paketangebote für Sportangler. Sie finden Unterkunft in den Angel Resorts und Lodges auf Belize oder den vorgelagerten Inseln. In den Flats beißen die Fische bei den Fliegenfischern. Begehrt ist vor allem der Tarpun, der zwischen 50 und 100 Pfund auf die Waage bringt. Auch Fangplätze für den leicht zu fangenden Frauenfisch kennen die Angelführer. Im Süden ist der Permit zu finden der sich gern an den Riffkanten aufhält.
Auf dem Meer warten auf Fliegenfischer Barrakuda oder Stachelmakrele.
Vor dem Chartern des Bootes oder dem Antritt eines Reisepaktes für Angler, sollte ein Einführungskurs bei einem erfahrenen Angelführer stehen. Hier gibt es auch Tipps zum Fangen von nachtaktiven Fischen wie dem Grauen Schnapper. Auch die sumpfigen Mangrovenwälder sind Ziel der Angler.
Eine Einführung durch einen Angelführer ist auch deswegen sinnvoll, weil er wertvolle Tipps gibt wie die Fischvielfalt zu erhalten ist. Immerhin sind einige Gebiete als Meeresreservate ausgezeichnet worden. Um Überfischung zu vermeiden, sollten bestimmte Arten geschont oder nach dem Fang wieder frei gelassen werden. Ebenso werden Touristen ermahnt, für ihre Mahlzeiten nur soviel Fisch zu fangen wie notwendig. Die jeweils aktuellen Richtlinien kennen die Angelführer, die Guides, oder auch die einheimischen Angelvereine.
For Sportangler ist Belize, ähnlich wie für die Taucher, ein Paradies. Belize hat sich als Geheimtipp unter Angelfreunden längst herum gesprochen. Das Fehlen großer Hotelketten, klein- bis mittelpreisige Hotels und Pensionen erlauben das Hobby an der karibischen Küste auch für Urlauber mit kleinem Geldbeutel.
Zum Fischfang gehört auch das Genießen. Die Guides wissen nicht nur welcher Fisch zu welcher Zeit wo anzufinden ist und wie man ihn zum Beißen bringt; die kennen auch Rezepte wie der Fang schmackhaft zuzubereiten ist. Oft ist eine der Bedingungen unter denen ein Guide gebucht wird auch, ihm einen Anteil am Fang abzugeben für das Abendessen. |