Der Belize Zoo, auf halbem Weg zwischen Belize City und Belmopan, öffnete seine Pforten im Jahre 1983. Ziel war es, einigen zahmen Tieren, die bei Dokumentarfilmen mitgespielt hatten, ein schönes Zuhause zu geben. Bis heute hat der Belize Zoo seinen Tierheimcharakter behalten. Richtige Wildtiere in dem Sinne gibt es hier kaum. Über die Jahre konnten die Zoobetreiber einige Jaguare vor dem sicheren Tod bewahren. Die Großkatzen machen sich über das Vieh der Bauern her – und werden deswegen von den Bauern getötet. Das aggressive Verhalten wird den Tieren im Belize Zoo zwar weitgehend abtrainiert, aber eine Auswilderung kommt trotzdem in den meisten Fällen nicht mehr infrage. Deswegen werden die Leoparden meist an andere Zoos vermittelt.
Die meisten Tiere im Belize Zoo sind entweder von ihren Eltern zurückgelassen worden oder wurden hier geboren. Einige waren einst Haustiere von Einheimischen. Sie wurden im Zoo aufgenommen und aufgepäppelt wenn notwendig. Andere Zoobewohner kamen aus anderen Tierparks hierher. Aber es gibt im Belize Zoo kein einziges Tier, das nicht belizisch ist! Es ist sozusagen die Grundvoraussetzung für ein Leben im Zoo, dass die Spezies in Belizes Wildnis vorkommt.
Die Betreiber des Zoos wollen den Einheimischen sowie den Urlaubern die Artenvielfalt von Belize näher bringen. Schon für Schulklassen werden spezielle Events im Zoo angeboten. Ziel ist es, das Bewusstsein des Einzelnen für die Einzigartigkeit der Natur zu schärfen und allen verständlich zu machen, wie wichtig es ist, die Lebensräume der Tiere in freier Wildbahn zu respektieren und zu schützen. Entdecken auch Sie hautnah die Tierwelt Belizes! Der Belize Zoo ist täglich geöffnet und liegt am Western Highway, ungefähr auf halber Strecke zwischen Belmopan und Belize City.
Mittlerweile leben über 125 Tierarten im Belize Zoo. Allerdings ist das nicht die ganze Palette der Tiere, die in Belize zu finden ist.
Rund 145 verschiedene Arten von Säugern gibt es in Belize. Einige Beispiele sind: Delphine, Seekühe, Jaguare, Tapire, Ozelots, Brüllaffen, Wickelbären oder Tigerkatzen. Vor allem die Säugetiere, die im Regenwald leben, werden Sie nur mit viel Glück in freier Wildbahn – zum Beispiel in einem Nationalpark – zu sehen bekommen. Warum? Nun, diese Tiere sind allesamt entweder extrem scheu oder aber nachtaktiv. Sie verstecken sich eher und bemerken uns Menschen viel früher als wir sie.
Das Gleiche gilt auch für Vögel, obwohl man diese zumindest mithilfe eines Fernglases besser entdecken und beobachten kann. Manchmal legt man sich stundenlang auf die Lauer ohne den geringsten Erfolg. Vor allem in den frühen Morgenstunden und kurz vor Sonnenuntergang sollte man den Versuch wagen. In freier Wildbahn fliegen in Belize über 540 Vogelarten umher: Papageien, Tukane, Harpyien, Königsgeier und viele andere mehr.
Reptilien und Amphibien gibt es fast so viele wie Säugetiere – über 130 verschiedene Arten treiben sich in Belize herum. Aber es können auch gut und gerne einige mehr sein. Baumfrösche, Eidechsen, Schlangen und Krokodile sind nur einige Beispiele. Im Zoo von Belize kann man unter anderem ein paar Schlangenarten bewundern, darunter die eher harmlose Boa Constrictor und die extrem giftige Lanzenotter.
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