Die Lage der Insel Belize zwischen Karibikküste, Guatemala und Mexiko verlockt geradezu zu Rundreisen durch verschiedene Landschaften und Kulturen. Die bewegte Geschichte Belizes bis zurück in die Maya Zeit macht besonders Studienreisen lohnend. Ausgedehnte Regenwälder, Wasserfälle und karibische Strände sind die eine Seite der Insel, Ruinen von Maya Tempeln und Wohngebäuden die andere.
Individualisten kommen mit einem Mix aus Mietwagen und Charterflügen auf ihre Kosten, um auf eigene Faust Belize und die umgebenden Länder zu entdecken. So kann ganz nach Wunsch ein ausgewogenes Programm zusammengestellt werden.
Bei einer Rundreise in Belize gehören Caracol und Lamanai auf die Liste der Ausgrabungsstätten um sich hier in die Geschichte der Maya zu vertiefen. Botanisch Interessierte sollten den Panti Medicinal Trail einplanen, an dem die Fauna Belizes erläutert wird. In der Nähe liegt die Che Chem Ha Höhle. Exkursionen in die Wälder können auf dem Pferderücken erkundet werden, dies hat den Vorteil, dass man nahe an wildlebende Tiere heran kommt weil der Pferdegeruch den der Menschen überdeckt. Zudem bietet das Geschaukelt werden durch die Natur Zeit, sich auf den Rhythmus von Natur und Menschen in einem tropischen Land einzustellen. Wasserfälle wie im Naturschutzgebiet Mountain Pine Ridge sind ebenso eine erfrischende Sehenswürdigkeit wie die natürlichen Pools des Flusses Rio Frio ideale Gelegenheit, sich auf der Reise abzukühlen. Ebenso im unterirdischen Fluss von Inland Blue Hole am Hummingbird Highway – ein einmaliges Naturerlebnis.
Rundreisen in Belize finden stets teilweise auf dem Wasser statt. Dazu gehören Erkundungstouren mit dem Kanu in die Höhle von Barton Creek wie Segeltörns zu den attraktivsten Tauchrevieren. Die Korallenriffe sind ein Muss; wer den Einstieg in das Tauchen nicht wagt, kann auch beim Schnorcheln die bunte Vielfalt der Fischarten bewundern. Zur Tagesplanung sollte auch ein Abstecher auf eine der kleinen Insel die zu Belize gehören.
Abwechslung bietet die Erkundung des Grenzlandes, beispielsweise auf einer Dreiländerreise zum Thema Maya. Nach dem Start in Mexiko , von Cancún nach Chetumal. Das Maya Museum im Ausfuhrhafen für Edelholz, bietet einen Einstieg in die Kultur der Ureinwohner und ist das größte an der so genannten Maya Riviera. In acht Abteilungen bietet es einen Abriss der bisherigen Erkenntnisse zu den Maya.
Im benachbarten Belize kann in Altun Ha eine Siedlung der Maya besichtigt werden, neben dem Zoo mit dem Tropical Education Center, dem Schmetterlingshaus und dem Dschungellehrpfad und Übernachtung im Djungle Lodge, kann der Grenzübergang nach Guatemala eingeplant werden, zur Maya Stadt Tikal.
So wie der Fluss Rio Hondo Belize von Mexiko trennt, liegt der Usumacinta zwischen Mexiko und Guatemala. Mit dem Boot kann man hier Yaxchilan erreichen, eine weitere Mayastätte. Über Uxmal geht es zurück nach Cancún.
Chichén Itzá, seit 1988 Weltkulturerbe, ist eine Tempelstadt auf der Halbinsel Yucatán mit bewegter Geschichte und der passende Abschluss für eine Reise durch die alte Kultur denn hier hatte die Wendung stattgefunden mit der die Bedeutung der Maya nachließ und ihre Hochkultur endete. Neben der Pyramide des Kulkután und dem Nonnenhaus ist vor allem der Ballspielplatz bekannt.
Vom Belize aus sind auch Touren nach Guatemala und Nicaragua gut zu organisieren.
Eine andere Möglichkeit, Land und Leute kennen zu lernen ist das Reisen mit den Linienbussen der Insel. Vor allem für Backpacker können so spontan und flexibel Reiseziele eingeplant werden, auch unter Berücksichtigung von Tipps der Einheimischen. |