Etwa 35 Kilometer von Belmopan entfernt liegen Santa Elena und San Ignacio, die Hauptstadt der Provinz Cayo. Die beiden Städte gehören gewissermaßen zusammen, so dicht liegen sie beieinander. Über zwei Brücken gelangt man über den Fluss Macal von einer Stadt in die andere.
Burns Avenue ist sozusagen die Lebensader von San Ignacio. In dieser Straße und den abzweigenden Gassen geht man bummeln und kauft in den unterschiedlichsten Läden ein. Danach schlägt man sich den Bauch in einem der zahlreichen Restaurants voll. Was hier auf die Teller kommt sind zum Beispiel kulinarische Köstlichkeiten aus der kreolischen und indischen Küche. Den Abend kann man gemütlich in einer Bar ausklingen lassen. Mit den Einheimischen kommt man auf Englisch oder Spanisch ins Gespräch, aber man hört auch jede Menge anderer Sprachen und Dialekte hier.
Die Hotels in San Ignacio halten für jeden Geldbeutel das passende Zimmer bereit. Teilweise verfügen sie über ein hauseigenes Restaurant, manchmal wird lediglich ein Frühstück angeboten. Manche der Hotels liegen direkt an den Ufern des Macal River, andere liegen etwas erhöht auf einem der Hügel im Inneren des Stadtgebiets.
Der Dschungel ruft – Auf Erkundungstour rund um San Ignacio
Der Fluss Macal eignet sich hervorragend für Erkundungsfahrten im Kanu. Interessant vor allem für Urlauber, die gerne auch in den Ferien sportlich aktiv sind. Im Ort findet man Geschäfte, die Kanus verleihen. Man kann entweder auf eigene Faust losfahren oder sich von einem Fremdenführer begleiten lassen. Dabei erfährt man gleichzeitig etwas über die Natur und Artenvielfalt der Region. Und mit etwas Glück kann man sogar einen Blick auf scheue Wildtiere und seltene Vögel erhaschen.
Doch das ist nicht die einzige Möglichkeit, die Umgebung zu erkunden: Wer sein Glück eher auf dem Rücken der Pferde vermutet, kann an Reittouren teilnehmen. Es gibt unterschiedliche Angebote: Manchmal ist das Ziel eine spezielle Sehenswürdigkeit, manchmal unternimmt man einfach einen Ritt ins Blaue durch die atemberaubende Landschaft. Sogar mitten durch den Urwald!
Dschungeltouren kann man auch zu Fuß antreten. Vorbei an Wasserfällen, durch den Regenwald, vielleicht sogar der Besuch einer Höhle. Oder man erkundet den Naturlehrpfad, der über die heimischen Heilpflanzen und die Wirkung der Kräuter informiert. Wofür Sie sich auch entscheiden: Achten Sie bei Dschungeltouren auf jeden Fall darauf, geeignetes Schuhwerk zu tragen.
Urlauber, die sich für Geschichte interessieren, kommen an den Maya-Stätten rund um San Ignacio sicherlich voll auf ihre Kosten. Um das Erbe der Maya zu finden, genügt ein Spaziergang an den Rand der Stadt: Cahal Pech heißt diese Maya-Ruine. An den Ufern des Mopan River locken die Maya-Bauten von Xunantunich zahlreiche Besucher an. Xunantunich liegt außerhalb der Stadt, ist aber mit öffentlichen Verkehrsmitteln gut zu erreichen. Wer das noch übertreffen will, kann von San Ignacio aus einen Trip in das benachbarte Guatemala antreten. Bis zur Grenze sind es nämlich nur schlappe 15 Kilometer. Ein Katzensprung also, aber einer, der sich mehr als lohnt: Dort liegt eine der bekanntesten und bedeutendsten antiken Maya-Städte: Tikal. Die fünf Pyramiden von Tikal sind diese Reise in jedem Fall wert. Sollten Sie sich für diesen interessanten Tagesausflug entscheiden: Denken Sie daran, Ihre Reisepapiere mitzunehmen!
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