Surfin`USA – das muss nicht in Hawaii oder Kalifornien sein. Ein El Dorado für Wassersportler ist auch Belize, ein Juwel im Dreieck zwischen Guatemala, Mexiko und der karibischen Küste.
Waschechte Windsurfer lassen alles stehen und liegen wenn Windstärke und –Richtung stimmen. Sich mit den Naturgewalten Wind und Wasser auseinander zu setzen, kann berauschend wirken. So ist es kein Wunder dass das mittelamerikanische Urlauberparadies Belize auch von Surfern entdeckt wurde, Spots wie Caye Caulker locken auch jene, die das Brett kennen lernen wollen.
Auflandige Winde bieten Sicherheit für jene, die erst mal testen, ob sie mit Brett und Segel klar kommen. Wer sich weiter hinaus wagt, darf sich über mannshohe Wellen freuen und zwischen Februar und April über Windstärken die das Brett über das Wasser zischen lassen. Könner dürfen im Mai bis zu 30 Knoten erwarten. September bis Januar ist die Saison für Hurricanes, Surf-Freaks warten selbst zu dieser Zeit Tage mit hohen Windstärken ab um den Kick auf den Wogen zu suchen.
Tropische Temperaturen machen das Surfen in Belize angenehm und ersparen das Tragen von Thermopen Anzügen. Ein einzigartiges Erlebnis ist – mit etwas Glück - die Eskorte durch Delphine. Ein ebenso besonderer Reiz ist die Sicht durch das klare Wasser auf Riffe und eine bunte Fischvielfalt. Wie das Windsurfing Magazine schrieb: In Belize surft man wie in einem Aquarium.
In Belize werden auch All Inclusive Pakete mit Übernachtung, Verpflegung und Leihgabe einer Surfausrüstung samt Transfer zu empfehlenswerten Revieren angeboten sowie Kurse für die ganze Familie. Belize bietet mit dem Flachwasser und den bereits genannten auflandigen Winden – die den Surfer nicht aufs offene Meer sondern in Richtung Land treiben lassen - optimale Bedingungen in Anfängerrevieren wie Ambergris Caye. Das Riff schirmt die küstennahen Regionen schützend ab.
Zertifizierte Instructors schulen Anfänger und Fortgeschrittene individuell. Etwa Theorie ist dazu ebenso notwendig wie die Analyse von Videos. Aber es geht auch gemeinsam aufs Wasser. Unter kundiger Anleitung kann hier zunächst die Balance auf dem Brett trainiert werden.
Kurse gibt es in Surfschulen wie der deutschen „Windschief“ Surfschule, von den Einheimischen „Wind Chief“ genannt. Neben Leihausrüstungen und fachgerechten Tipps gibt es in Surfschulen auch Empfehlungen für Reviere. Insider wissen auch die Thermik der Halbinsel richtig einzuschätzen und auszunutzen. Der Golf von Mexiko bietet einige Überraschungen. Dennoch empfehlen Insider jenen Surfern, die die ganz großen Herausforderungen suchen, eher Reviere wie Hawaii. Auch Bretter zum Wellenreiten ohne Segel können geliehen werden.
Einige Surfschulen verfügen über Lodges mit preiswerten, komfortablen Unterkünften.
Nach dem Toben auf dem Wasser sollte wieder karibische Gelassenheit die Oberhand gewinnen. Nach Sonnenuntergang warten Bars und Restaurants wo man die Erlebnisse auf dem Wasser Revue passieren lassen kann.
Wer vom Surfen genug hat, kann auch das Kayaking probieren, Scuba Diving, Kite Boarding oder Segeln: Wassersport wird in Belize groß geschrieben. Menschenleere Reviere und eine in großen Landstrichen unberührte Natur machen die Halbinsel zu einem Surferparadies.
Und das nicht nur auf dem Wasser. Surfen ist eine Lebenseinstellung zu der die Maxime in Belize „Go Slow“ bestens passt. Solange Sonne, Wind und Wellen vorhanden sind, darf alles ein wenig lässiger zugehen. Karibisch eben.
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